Warum du auf keinen Fall Prinzessin werden solltest!

Warum du auf keinen Fall Prinzessin werden solltest!

Einmal im Leben Prinzessin sein?

Wie alt bist du? Über 30?

Sorry, aber du bist definitiv zu alt, um Prinzessin zu spielen!

Irgendwann im Leben stellt man fest, dass der Welpenschutz vorbei ist (den es, by the way, auch bei Hunden nicht gibt). Und trotzdem gibt es unglaublich viele erwachsene Frauen, die sich ein Prinzessinnen-Dasein wünschen.

Was steht dahinter? Mit Prinzessin assoziieren wir Emotionen wie behütet, zart, zauberhaft und (!) von ALLEN geliebt.

Ernsthaft? Als erwachsene Frau?

Das ist Bullshit! Wach auf!

Es wird nicht passieren. Auch nicht, wenn du dich in ein rosa Kleidchen und den Push-Up quetschst, mit Rehaugen blinzelst und auf den Prinzen wartest. Klar gibt’s den. Es gibt immer einen Kerl, der sich zum Retter berufen fühlt. Aber, was ist der Preis dafür?

Das Konzept hinter dem Retter besagt: wenn ich dein Prinz bin, bist du mir ergeben. Gib dich auf, sei die, die ich haben möchte. Ein hoher Preis, oder?

Was passiert also, wenn du das Ding mit der Prinzessin überspringst und es vorziehst, Königin zu sein?

Was macht eine Königin aus?
– Sie ist ein Unikat (es gibt weniger Königinnen als Prinzessinnen!).
– Sie ist reflektiert in ihren Entscheidungen.
– Sie entscheidet für das Wohl ihres Königreiches, nicht für das des Prinzen.
– Sie ist bereit, die Konsequenzen ihres Handels zu tragen.
– Sie ist entspannt mit sich und ihren Schwächen (und übt innere Würde!).
– Sie weiss, dass sie es nicht allen recht machen kann.

Insbesondere im letzten Punkt findet sich ein grundsätzliches Problem!

Traust du dich, anderen nicht zu gefallen? Genug zu sein, so wie du bist?

Das fade Gefühl, nicht zu genügen, hat seine Basis meist irgendwo in unserer Kindheit. Wenn Leistung über Bindung gestellt wurde, die Bezugspersonen Aufmerksamkeit nur schenkten, wenn etwas ihren Regeln gemäß gut gemacht wurde oder die Erziehung ausschließlich auf dem System von Lob und Tadel fusste, bereitet dies den Nährboden für das spätere Selbstwertgefühl.

Was bleibt, ist die Angst vor dem Scheitern. Vor dem Gefühl, mangelhaft zu sein.

Kennst du das? Ich weiss, sehr vielen Frauen und natürlich auch Männern ist das vertraut. Wie fühlt sich das an:

– Du haderst dauerhaft mit deinem Lebensweg, hast aber nicht den Mut, ihn zu ändern.
– Du gehst ständig in Wettbewerb mit anderen. Ein gefährliches System, aus dem Überlegenheits- und Minderwertigkeitsgefühle entstehen und lässt alle Menschen zu Feinden werden. Frauen machen dies gern mit anderen Frauen und schaffen sich eine Armee an Konkurrentinnen.
– Du wirst fast verrückt, wenn dir Fehler passieren.
– Du findest dich auch äußerlich furchtbar.

Ist das so? Soll das so bleiben?

Im Stillen hoffst du auf einen Retter. Einen Mann, eine Frau, deine Familie, einen Therapeuten. Irgendjemand muss kommen und dein Leben ändern?

Aber ist dir bewusst, wie dein Verhalten im Außen wahrgenommen wird?

In der Regel nur als pure Unzufriedenheit. Der Prototyp der ewig meckernden Frau, die andere mit ihrer schlechten Laune vertreibt (und wenn alle fort sind, fühlt sie sich natürlich darin bestätigt, nicht zu genügen).

Es wird also kein Retter kommen! Es werden einfach alle Abstand nehmen.

Was passiert, wenn du versuchst, dies als erste Tatsache zu akzeptieren? Es wird keiner kommen, um dich zu retten. Punkt.

Es gibt aber unverändert die Option, Königin zu werden! Ohne Frage ist es der härtere Weg, der es erfordert, die Opferrolle auszulösen und intensiv an dir zu arbeiten. Aber ich weiss, dass die Ressourcen dafür in dir schlummern.

Wie du dich von Altlasten befreist, deine Stärken aktivierst und zur Königin wirst, wird daher an dieser Stelle immer mal wieder mein Thema sein.

Darüber hinaus bist du herzlich eingeladen, meiner „Endlich Königin“-Facebookgruppe beizutreten und dich mit anderen Frauen austauschen.

Wenn du intensiv und therapeutisch begleitet an deinem Königinnen-Weg arbeiten möchtest, kannst du am „Endlich Königin“ Programm teilnehmen (dies ist allerdings auf maximal 12 Frauen beschränkt).

Lass’ mich in den Kommentaren wissen, wie dein persönlicher Umgang mit dem Thema Selbstwert aussieht.

Ich freue mich, mit dir zu arbeiten!

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